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Heute reist du mit dem Flugzeug nach Kairo, in die Hauptstadt Ägyptens, vom Flughafen aus geht es weiter in euer Hotel.
Die höchste Pyramide der Welt
Der erste Ausflugstag startet direkt mit einem Highlight: Dem Besuch der Pyramiden von Giseh. Die riesigen Steinbauten wurden als Gräber der antiken Herrscher Ägyptens, der Pharaonen, vor über 4.500 Jahren erbaut und zählen zu den sieben antiken Weltwundern. Und noch heute sind sie das Wahrzeichen Ägyptens. Die Cheops-Pyramide misst heute noch 139m und ist damit die weltweit höchste Pyramide.
Der große Sphinx, „Vater des Schreckens“ und das Grand Egyptian Museum (GEM)
Selbstverständlich besuchst du auch den großen Sphinx, das rund 20m hohe
steinerne Abbild eines mystisches Wesens mit Löwenkörper und Menschenkopf.
Der Sphinx galt als mächtiger Wächter, die Einheimischen nennen ihn daher
ehrfurchtsvoll Vater des Schreckens – Abu Al Hul.
Das neu eröffnete Grand Egyptian Museum (GEM), wo die berühmten
Grabschätze Tutanchamuns und die Sonnenbarke des Cheops ausgestellt sind,
steht heute ebenfalls auf dem Programm.
Die älteste Pyramide Ägyptens
Sakkara ist eine der größten und ältesten Begräbnisstätten des Alten Ägypten. Bereits in der 3. Dynastie (um 2.700 v.Chr.) ließ Pharao Djoser dort von seinem genialen Baumeister Imhotep, der später als Gott verehrt wurde, die erste Pyramide des Landes errichten. Die Pyramiden der Pharaonen Unas und Userkaf (5. Dynastie) wurden benachbart zu dieser errichtet. Neben Pyramiden wirst du in Sakkara auch Mastabas und unterirdische Grabanlagen entdecken, sogar Tierfriedhöfe.
Residenz der frühen Pharaonen und Kultzentrum heiliger Stiere – Memphis
Die Könige des Alten Reiches regierten von Memphis aus das Land, im Neuen Reich war dort ein wichtiges Verwaltungs- und Militärzentrum. In Memphis wurde zudem der heilige Apis-Stier verehrt, die Tiere wurden sogar mumifiziert und bestattet. Sehenswert sind heute vor allem eine Kolossalstatue Ramses II., ein großer Alabastersphinx sowie die Ruinen des Ptah-Tempels.
Die älteste Pyramide Ägyptens
Heute tauchst du tiefer in die Geschichte des Alten Ägypten ein mit dem Besuch des Museums am Tahrir-Platz, einer der ältesten und größten Sammlungen zur Landesgeschichte, die Funde von der Frühzeit bis zur griechisch-römischen Epoche umfasst. Zudem erkundest du das islamische Kairo: Die Zitadelle, die Sultan Saladin als Bollwerk gegen die Kreuzfahrer errichten ließ, die eindrucksvolle Alabaster- sowie die Sultan-Hasan-Moschee und, je nach Zeit und Interesse, den Palast von Mohamed Ali.
Vom Beten und Wohnen
Heute hast du die Möglichkeit, die Ibn-Tulun-Moschee, ein Gotteshaus der Superlative, zu besichtigen. Ihre Ursprünge gehen bis in das 9.Jh. zurück, sie ist die zweitälteste Moschee Kairos und die viertgrößte weltweit. Neben der Moschee steht auch das Gay-Anderson-Haus auf dem Programm, ein traditionell arabisch eingerichtetes historisches Wohnhaus mit Kunstsammlung. Das Haus diente bereits als Kulisse für einen James Bond-Film.
Kairo unmittelbar erfahren – dein ganz persönliches Erlebnis
Alternativ steht dir der Tag zur freien Verfügung, schlendere durch die belebten Gassen Kairos, suche die traditionellen orientalischen Märkte auf, besuche eins der zahlreichen Museen der Stadt oder genieße lokale Speisen.
Ein Tempel zu Ehren der Liebesgöttin, eine Totenstadt – oder jede Menge Freizeit
Du fliegst mit uns von Kairo nach Luxor. Dort angekommen kannst du die Stadt auf eigene Faust erkunden oder nutzt den Tag für einen Ausflug mit der Reisegruppe nach Dendera und Abydos. Dendera war das altägyptische Kultzentrum der Göttin Hathor, der Göttin der Lebensfreude und Liebe. Ihr Tempel aus ptolemäisch-römischer Zeit gehört zu den besterhaltenen überhaupt. Er bietet dir zahlreiche Besonderheiten, wie unterirdische Krypten, ein begehbares Dach oder die typischen Hathorsäulen.
Den Toten zum Gedenken – Ahnenkult in Abydos
Bereits zu Beginn der Pharaonenzeit ließen sich Herrscher und Würdenträger in Abydos, wo der mumiengestaltige Totengott Osiris verehrt wurde, bestatten. Sethos I. und Ramses II. (19. Dynastie) ließen dort ihre Totentempel errichten. Im „Millionenjahrhaus“ (so der altägyptische Name für derartige Bauwerke) des Sethos haben sich Reliefbilder erhalten, die zu den kunstvollsten ihrer Art zählen, zudem findet sich dort die berühmte Königsliste von Abydos, ein Verzeichnis der Pharaonen Ägyptens.
Drei „Häuser der Millionen Jahre“
Der Westen war nach altägyptischer Vorstellung der Ort der Toten. Dementsprechend ließen sich die Herrscher und Würdenträger im westlichen Theben (dem heutigen Luxor) ihre Gräber und Totentempel für die Ewigkeit errichten. Heute besichtigst du zwei der eindrucksvollsten Totentempel, das Ramesseum und Medinet Habu, erbaut von Ramses II. und III. Die Memnonkolosse sind meterhohe Sitzstatuen Amenophis III., die ehemals den Eingang von dessen Totentempel flankierten.
Tagesausklang-Sound & Light Show im Tempel von Karnak
Im Anschluss an die Totentempel erkunden wir bei Zeit und Interesse die bunt ausgeschmückten Grabanlagen einiger altägyptischer Würdenträger. Abends steht die Sound & Light Show im Tempel von Karnak an, sie verbindet Tradition und Moderne gekonnt und kreiert eine ganz eigene Atmosphäre im größten Tempelkomplex Ägyptens.
Die faszinierende Pharaonin – der Totentempel Hatschepsuts
Hatschepsut, die umstrittene Frau auf dem Pharaonenthron, ließ im Talkessel von Deir el-Bahari ein Terrassenheiligtum für ihren Totenkult erbauen. Sehenswert sind dessen außergewöhnliche Architektur, die Wandbilder zur Punt-Expedition, die Hathorkapelle sowie die Osirisbildnisse der Herrscherin.
Eine Nekropole von Weltruhm – das Tal der Könige
Tief eingebettet in den Bergen Thebens verbirgt sich das Tal der Könige, wo die Pharaonen und Würdenträger des Neuen Reiches (18.-20. Dynastie) ihre eindrucksvollen Felsengräber als ewige Ruhestätten errichten ließen. Der Besuch der Pharaonengräber gehört zu den Highlights deiner Ägyptenfahrt, die herrlich bemalten Grabwände und meterlangen Schachtsysteme lassen den Glanz des Alten Ägypten aufleben. Das weltberühmte Grab Tutanchamuns ist das sicher bekanntest der mittlerweile mehr als sechzig entdeckten Grabstätten.
Gewaltige Bauten zu Ehren der Götter – die Tempel von Karnak und Luxor
Heute erwartet dich die größte Tempelanlage Ägyptens. Der Tempel von Karnak ist ein riesiger heiliger Bezirk, der über Jahrhunderte hinweg stetig erweitert und ausgeschmückt wurde. Das Zentrum der Anlage bildet der Tempel des Amun mit seinen gewaltigen Toranlagen (Pylonen). Sehenswürdig ist auch der imposante Große Säulensaal, der Tempel Ramses III. und der Obelisk Hatschepsuts. Im Anschluss steht der Besuch des Luxor-Tempels an, welcher der Göttertriade Amun, Mut und Chons geweiht war.
Ptolemäische Prachtbauten – die Tempel von Edfu und Kom Ombo
Anhand der Tempel von Edfu und Kom Ombo gewinnst du einen Einblick in die ganz eigene Baukunst der Ptolemäer, der letzten pharaonischen Dynastie. Der Horustempel von Edfu ehrt den Falkengott durch zahlreiche Statuen, die Anlage ist ausnehmend gut erhalten. Im Heiligtum von Kom Ombo wurden parallel zwei Gottheiten verehrt, der Krokodilsgott Sobek und Haroeris (eine Form des Horus). Zum Tempel gehören ein Nilometer, ein Mammisi (Geburtshaus), sowie eine Hathorkapelle.
Steinerne Zeugnisse der Macht Ramses des Großen – die Tempel von Abu Simbel
Tief im Süden Ägyptens ließ Ramses II., genannt „der Große“, zwei Felsentempel errichten, die ihm und seiner Königin Nefertari geweiht waren. Die kolossalen Statuen an den Tempelfassaden sind beeindruckend, die inneren Räume kunstvoll verziert. Die Heiligtümer wurden in einer spektakulären Rettungsaktion in den 1960er Jahren ins Landesinnere versetzt, um sie vor dem Untergang im Nassersee zu bewahren.
Unterwegs mit Nil- und Wüstenschiffen – die Gegend um Assuan
Erkunde die Geschichte des jüngeren Ägypten beginnend mit der Fahrt auf einer Felukka, dem landestypischen leichten Nilschiff, zum Mausoleum des religiösen Oberhaupts Aga Khans, das in den 1950er Jahren errichtet wurde. Mit Wüstenschiffen (Kamelen) geht es weiter zum Kloster des heiligen Simeon, einem koptischen Bau aus dem 6.Jh., der sich durch seine Maueranlagen, Türme und zahlreiche Wohn- und Wirtschaftsräume auszeichnet.
Götterkult inmitten des Nils – die Tempelinsel Philae
Mitten im Nil, auf der Insel Philae, bekannt als die „Perle Ägyptens“, errichteten die ptolemäischen Pharaonen und römischen Kaiser zahlreiche Tempel, allen voran das große Heiligtum der Göttin Isis. Um sie vor dem steigenden Wasserpegel zu bewahren, wurden die bedeutendsten Tempel auf die höher gelegene Nachbarinsel Agilkia transferiert. Dort besichtigst du neben dem Haupttempel das Trajanskiosk, den Hathortempel sowie zahlreiche weitere Heiligtümer.
Ein überdimensionierter Bratspieß
Aus den Steinbrüchen um Assuan stammt das Material für eine Vielzahl pharaonischer Bauwerke. Doch nicht alles gelang den ägyptischen Steinmetzen, davon zeugt ein Obelisk (das griechische Wort bedeutet schlicht „Bratspieß“), der heute noch in einem dieser Steinbrüche liegt. Der Koloss wurde nie fertig gestellt, ein Riss zerstörte das Steinwerk, das ansonsten der höchste und schwerste Obelisk Ägyptens gewesen wäre. Abends fliegen wir zurück nach Kairo.
Die Hauptstadt Ägyptens oder das Nildelta erfahren
Gestalte deinen letzten Reisetag nach Belieben, nutze die Zeit, um die Sehenswürdigkeiten Kairos weiter zu erkunden.
Heute endet deine Reise zu den faszinierenden Wurzeln der ägyptischen Kultur, du verlässt die Welt der Pharaonen und fliegst von Kairo aus zurück nach Deutschland – mit wunderbaren Erinnerungen im Gepäck.
| Reise Nr. | Reisedatum | Dauer | Flug | Reisepreis | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| 2620401 | Mo, 27. Jul – Mo, 10. Aug 2026 | 15 T | MS | - | freie Plätze |
| Reise für Jugendliche & Junge Erwachsene | |||||
Der Zuschlag für ein Einzelzimmer (sofern gewünscht) beträgt 480€
Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
Änderungen vorbehalten
Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 30 Tage vor Reise erreicht sein.
Die Reisepreise enthalten alle Programme, Eintritte & Ausflüge vor Ort, es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Nebenkosten:
Visum bei Einreise 25 USD (ca. 22 Euro). Trinkgelder ca. 150 Euro.