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Diese 24-tägige Studienreise führt Sie zu den bedeutendsten Stätten Ägyptens – von den Pyramiden von Gizeh über das koptische und islamische Kairo bis zu den Tempeln von Luxor, Dendera, Abydos und Abu Simbel. Sie erkunden antike Königsgräber, monumentale Heiligtümer, lebendige Märkte, mittelalterliche Architektur sowie Museen von Weltrang. Eine außergewöhnlich umfassende Kulturreise, die Ihnen die Geschichte und Vielfalt Ägyptens in all ihren Epochen näherbringt.
Abflug von Frankfurt/Wien und anderen deutschen Flughafen nach Kairo, die durchschnittliche Flugzeit beträgt bei Ihrem Direktflug etwa 4,5 Stunden. Es existiert keine Zeitverschiebung zwischen der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) und Kairo. Beachten Sie jedoch, dass in Ägypten keine Umstellung zur Sommerzeit (MESZ) erfolgt. Ihre Studienreise beginnt in Kairo, Hauptstadt Ägyptens und größten Stadt des afrikanischen Kontinents. Erleben Sie die reiche Tradition aus antiken, christlichen und arabischen Bauwerken in der pulsierenden Metropole.
Von Kairo aus führt Sie Ihr erster Tagesausflug zu einem der sieben antiken Weltwunder: Dem Pyramidenfeld von Gizeh. Gizeh liegt etwa 20km von der Hauptstadt entfernt am westlichen Ufer des Nils. Die drei großen Pyramiden sowie der große Sphinx wurden in der Frühgeschichte Ägyptens, zur Zeit der 4. Dynastie (ca. 2670-2500v.Chr.) erbaut. Die Cheopspyramide ist die Gewaltigste des Plateaus mit knapp 139m Höhe und über 2,3 Mio³ Steinblöcken.
Die Grabschätze Tutanchamuns im Grand Egyptian Museum (GEM)
Den Pyramiden benachbart beherbergt dieses neu geschaffene Museum auf 40.000 qm² Ausstellungsfläche die reichen Schätze der ägyptischen Hochkultur von ihren Anfängen bis in die römische Zeit. Das Highlight ist die Grabausstattung des Pharaos Tutanchamun, die hier erstmals vollständig ausgestellt wird. Die Grabanlage des jungen Herrschers der 18. Dynastie wurde 1922 von Howard Carter im Tal der Könige entdeckt. Beachtlich ist auch eine Kolossalstatue Ramses II. die 11m hoch und über 80t schwer ist.
Die heutige Tagestour bringt Sie in die ursprüngliche Hauptstadt des alten Ägypten: Memphis. Vom Glanz dieser Zeit zeugen heute noch einige Ruinen, allen voran die des Ptah-Tempels. In Sakkara befindet sich eines der größten Gräberfelder des Landes, dort besichtigen Sie die ältesten Grabanlagen Ägyptens von Mastabas bis hin zur frühesten Pyramide-die berühmte Stufenpyramide des Djoser (3. Dynastie). Auch die Pyramiden des Unas und Userkaf (5. Dynastie) stehen in Sakkara.
Heute bereisen Sie einige historisch interessante Städte der Deltaregion. Die Ruinen des antiken Bubastis liegen bei der modernen Stadt Zagazig im Ostdelta. Bubastis war das Kultzentrum der ägyptischen Katzengöttin Bastet, sowie Hauptstadt Unterägyptens zur Zeit der 22.-23. Dynastie.
Von Tempeln und Gräbern-Tanis
Die altägyptische Stadt Tanis erlangte erst unter den Ramessiden an Bedeutung und diente unter den Pharaonen der 21. Dynastie als Residenzstadt. Neben Überresten der Tempel des Amun und Horus sind vor allem die Gräber der Herrscher Osorkon II. und Psusennes I. ein Highlight. Der aus Silber gefertigte Sarkophag Psusennes` I. sowie dessen Goldmaske gehören zu den schönsten Erzeugnissen ägyptischer Handwerkskunst. Von Tanis aus reisen Sie weiter nach Alexandria.
Alexander der Große, Kleopatra und ein Weltwunder- Alexandria
Von Alexander dem Großen 331 v.Chr. gegründet, war die Hafenstadt Alexandria das Zentrum der ptolemäischen Dynastie bis hin zur berühmten Kleopatra VII. Die antike Bibliothek von Alexandria sowie der Leuchtturm der vorgelagerten Insel Pharos (eines der sieben antiken Weltwunder) sind bis heute den Meisten ein Begriff. Einige Überreste des antiken Alexandria haben sich erhalten, darunter ein römisches Theater, der Tempel Berenikes II. und die Pompeiussäule.
Die „Perle des Mittelmeeres“- das moderne Alexandria
Ihr Tag startet erneut in Alexandria. Heute wird die zweitgrößte Stadt Ägyptens, die von den Einheimischen als „Perle des Mittelmeeres“ bezeichnet wird, von der langen Uferpromenade mit der Flaniermeile Corniche geprägt. Zahlreiche Museen vermitteln die Geschichte der hellenistischen Metropole; lohnenswert ist u.a. der Besuch der Abbas-Mursi und der Ibrahim Moschee, des Fort Kaitbai sowie der 2002 neu eröffneten Bibliotheca Alexandrina.
Einsamkeit in der Wüste- Wadi Natrun
Sie verlassen das geschäftige Alexandria und tauchen ein in die Stille der Klöster von Wadi el-Natrun („Natrontal“). In einem südöstlich von Alexandria gelegenen Wüstental siedelten sich seit dem 4. Jh.n.Chr. Eremitengemeinschaften an, vier ihrer Klöster bestehen bis heute und werden von koptisch-orthodoxen Christen weiterhin betrieben. Das Bekannteste unter Ihnen ist das St. Pischoi Kloster mit eigener Umfassungsmauer, Burg, fünf Kirchen und Reliquien koptischer Heiliger.
Weiter geht es auf den Spuren des frühen Christentums in Ägypten, im Stadtteil Alt-Kairo befindet sich die römische Militärfestung Babylon, deren Türme und Teile der Tore sich erhalten haben. Über dem Südtor der Festung wurde im 6. Jh. die hängende Kirche, El Muallaqa, erbaut. Ihre heutige Form geht auf das 11. Jh. zurück, sie beherbergt wertvolle Heiligenbilder sowie eine kunstvolle Marmorkanzel. Die christlichen Oberhäupter (Patriarchen) Kairos wurden in dieser Kirche über Jahrhunderte hinweg eingesetzt und residierten dort.
Die Kirchen der Heiligen Georg, Sergius und Bacchus
Ebenfalls auf der römischen Festung errichtet, hat die griechisch-orthodoxe Kirche des hlg. Georg ihre Wurzeln in einer frühchristlichen Stätte des 5. Jhs . Der auffällige Rundbau, den Sie heutzutage besichtigen können, wurde 1909 eingeweiht; ein Kloster ist angeschlossen. Die Kirche der Heiligen Sergius und Bacchus ist nach zwei Märtyrern des 3. Jhs. benannt, sie soll an dem Ort errichtet worden sein, an dem Joseph und Maria mit dem neugeborenen Jesus auf Ihrer Flucht nach Ägypten gerastet hatten.
Schätze der Kopten und jüdisches Brauchtum
Das koptische Museum von Kairo birgt die größte Sammlung koptischer Artefakte weltweit. Es existiert seit 1908 auf dem Gebiet der römischen Befestigung Babylon. Die Ben-Esra-Synagoge steht an dem Ort, wo laut Überlieferung Mose als Säugling aufgefunden worden sein soll. Das heutige Bauwerk stammt vom Ende des 19. Jhs., geht jedoch auf weitaus ältere Synagogen zurück. Bekannt ist das Gotteshaus weil dort tausende jüdische liturgische Schriftrollen entdeckt wurden.
Ein Flugtransfer bringt Sie von Kairo in den Süden Ägyptens, nach Abu Simbel. Der Ort am Nassersee ist berühmt für die monumentalen Tempelanlagen aus der Zeit Ramses II.(19. Dynastie, 13. Jh.v.Chr.) die in den 1960er Jahren zur Rettung vor dem steigendem Wasserpegel aufwändig ins Landesinnere versetzt wurden. Die Tempel von Ramses II. und seiner Frau Nefertari gehören seit 1979 zum Weltkulturerbe und zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Ägyptens. Sie besuchen den Tempel am Abend zur Sound & Light Show.
Ein zweiten Tempelbesuch beim Sonnenaufgang in Abu Simbel, wenn die Strahlen des Gottes Re das Heiligtum seines Gottsohnes Ramses erleuchten. Nachmittags Flug nach Assuan.
Wir segeln heute morgen mit einem Boot auf dem Nil um die Insel Elephantie und zum Nilometeram alten Katarakt von Assuan. Auf der gegenüberliegenden Seite stoppen wir später für einen Kamelritt zum Simeonskloster.
Klostertradition in der lybischen Wüste-St. Simeon
Bereits im 6. Jh wurde westlich von Assuan das koptische Simeonskloster am
Wüstenrand errichtet. Der eindrucksvolle Bau ist auf zwei Ebenen erbaut,
stark befestigt und umfasst mehrere tausend qm² Grundfläche; im 13. Jh.
wurde das Kloster teilweise zerstört und in der Folge aufgegeben. Mittels
einer Feluke, dem typischen Nilschiff, erreichen Sie die Bootsanlegestelle
der Klosterruine, von der aus Sie ein Fußweg zur Sehenswürdigkeit führt.
Nachmittags Besuch des Nubischen Museums in Assuan.
Unweit von Assuan im Nil liegt die kleine Tempelinsel Philae, bedingt durch den Bau des Staudamms dort ist sie heute überflutet. Die bedeutenden religiösen Bauten aus ptolemäischer und römischer Zeit wurden jedoch in einer Rettungsaktion auf die Nachbarinsel Agilkia transferiert, wo Sie diese heute noch bestaunen können. Der große Tempel der Isis, der Hathortempel und das Kiosk des Hadrian (genannt „Pharaos Bett“) sind die bekanntesten Bauwerke der malerischen Tempelinsel. Auf den Rückweg Stop beim unvollendeten Obelisken.
Von Luxor aus starten Sie in Ihren Tag, in dessen Verlauf Sie die bedeutendsten Tempelanlagen der ptolemäischen Zeit entlang des Nils bestaunen können.
Ein Doppeltempel für Krokodil- und Falkengott – Kom Ombo
Die Tempelanlage von Kom Ombo weist als Besonderheit auf, dass sie zwei Gottheiten, dem falkenköpfigen Haroeris (eine Form des Horus) sowie dem Krokodilgott Sobek, gewidmet ist. Der Haupttempel, welcher in seiner heutigen Form im 2.Jh.v Chr. entstand und noch unter den römischen Kaisern weiter ausgebaut wurde, ist daher architektonisch in zwei Kultbereiche unterteilt. Zur Anlage gehören weiterhin eine Hathorkapelle, ein Nilometer (zum Messen des Flusspegels) sowie ein Mammisi (Geburtshaus).
Ein außergewöhnlich gut erhaltener Sakralbau – der Horus-Tempel von Edfu
Als zweite Tempelbesichtigung des Tages steht für Sie der Horus-Tempel von Edfu auf dem Programm. Gegründet im Jahr 237 v.Chr., gehört er zu den besterhaltenen Sakralbauten Ägyptens. Die typischen Elemente ptolemäischer Tempel, wie Pylon, Hof, Säulenhallen, Sanktuar und Umfassungsmauer, können Sie hier hervorragend erkunden. Reiche Wand- und Deckenverzierungen sowie Statuen des Falkengotts prägen das Bild der Tempelanlage, die zu den Höhepunkten Ihrer Ägyptenreise zählt.
Römische Kaiser am Nil – der Chnum-Tempel von Esna
Der Tempel von Esna, etwa 50km südlich von Luxor gelegen, ist dem widderköpfigen Schöpfergott Chnum geweiht. Heute steht nur noch die Vorhalle (Pronaos) des Tempels, welche in römischer Zeit dem älteren ptolemäischen Bau vorgelagert wurde. Die Bautätigkeit römischer Kaiser sowie deren Repräsentation als Pharaonen können Sie in Esna wunderbar nachvollziehen; interessant ist auch die teils noch erhaltene Farbigkeit der Deckengestaltung mit astronomischen Motiven.
Kreuzfahrt auf dem Nil als Option
Vom Tag 10 bis Tag 13 kann ein 3 tägige Nil-Kreuzfahrt mit 3 Übernachtungen auf den Nil von Assuan nach Luxor gemacht werden. Bei dieser Kreuzfahrt sehen Sie auch die Tempel in Esna, Edfu und Kom Ombo. Statt 2 Tage im Assuan relaxen Sie auf ihren Kreuzfahrt Schiff und lassen die Landschaften Ägypten an sich vorbeiziehen.
Ehrwürdige Grabstätten voller Pracht
Keine ägyptische Studienreise wäre komplett ohne das Tal der Könige, die wohl berühmteste Nekropole der Welt, zu besichtigen. Lassen Sie sich von den Jahrtausenden alten Felsgräbern mit ihrer farbenprächtigen Gestaltung in Staunen versetzen. Die Pharaonen des Neuen Reiches, also der 18.-20. Dynastie sowie hochgestellte Beamte fanden hier Ihre letzten Ruhestätten. Weltruhm erlangte 1922 die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun samt seiner überreichen Ausstattung durch Howard Carter.
Ehrwürdige Grabstätten voller Pracht
Neben dem Tal der Könige birgt das thebanische Westufer für Sie weitere
Sehenswürdigkeiten, die Sie heute besichtigen, beispielsweise das Tal der
Königinnen mit knapp 100 Grabanlagen für die Frauen und Kinder der
Pharaonen oder die Arbeitersiedlung Deir el-Medina. Dort lebten die
Handwerker, welche die Gräber im Tal der Könige und Königinnen bauten und
verzierten. Auch die Grabstätten der Arbeiter selbst sind sehr sehenswert.
Da pro Tag nur 3 Gräber in Tal der Könige besucht werden dürfen, besuchen
wir heute das Tag der Könige ein zweites Mal um 3 weitere Gräber
kennenzulernen.
Die Tempel, welche dem Totenkult der verstorbenen Herrscher dienten,
stehen unweit des Tals der Könige am Fuße der thebanischen Berge. Die
sogenannten „Häuser der Millionen Jahre“ sind imposante Bauten mit einer
komplexen Architektur. Für Sie stehen die Totentempel Ramses des II. und
III. sowie die Überreste des Tempels von Amenophis III. mit den
Memnonkolossen auf dem Programm. Selbstverständlich besichtigen Sie auch
den eindrucksvollen Terrassentempel der Pharaonin Hatschepsut.
Wenn die Reisegruppe es wünscht, besuchen wir das Tal der Könige heute
auch ein drittes Mal oder alternativ weitere Gräber der Adeligen.
Steinmassen zu Ehren Amuns – der Tempelkomplex von Karnak
Erkunden Sie am heutigen Tag den größten Tempelkomplex des alten Ägypten: Der Tempel von Karnak besteht aus den Kultbereichen der Gottheiten Amun, Mut und Month. Der Hauptbezirk des Reichsgottes Amun geht auf die 12. Dynastie zurück; als Theben im Neuen Reich zur Hauptstadt erhoben wurde, übertrafen sich die Herrscher der 18.-20. Dynastie gegenseitig darin, den Karnak-Tempel immer weiter auszuschmücken. Highlights sind die große Säulenhalle, die Widderallee sowie die zehn Pylone des Tempelkomplexes.
Kolossale Bildnisse und dutzende Sphingen – der Luxor-Tempel
Lediglich 2,5km vom Karnak-Tempel entfernt errichteten die alten Ägypter die Tempelanlage für die Göttertriade Amun, Mut und Chons. Ihre heutige Gestaltung geht auf die Pharaonen des Neuen Reiches zurück. Der Tempel umfasst u.a. drei große Höfe, einen Säulengang, mehrere Kolossalstatuen, eine Sphingenallee und einen Obelisk. Das nahe Luxor-Museum bietet Ihnen eine der umfangreichsten Ausstellungen zur altägyptischen Kultur, darunter die Statuengruppe Amenophis III. mit Sobek sowie Mauerblöcke des Sonnentempels von Echnaton.
Die Verehrung der Kuh – der Hathor-Tempel von Dendera
Ihre Reise führt Sie weiter flussabwärts nach Dendera zum Tempel der kuhgestaltigen Göttin Hathor. Das Heiligtum, entstanden im 1.Jh.v.Chr., ist zu großen Teilen noch erhalten; neben dem Haupttempel gehören ein Isistempel, zwei Geburtshäuser und eine römische Toranlage zum Komplex. Der Hathor-Tempel lässt sich auf drei Ebenen erfahren: Unter dem Hauptniveau liegen Krypten, unterirdische Gänge und Räume, auf das Tempeldach führen Treppen hinauf. Zahlreiche Hathor-Säulen prägen die Erscheinung des Tempels.
Die Gräber der ersten Pharaonen und herrliche Reliefs – die Nekropole von Abydos
Die Nekropole von Abydos gehört zu den Ältesten überhaupt in Ägypten, bereits die Pharaonen der 1. und 2. Dynastie ließen sich dort bestatten. Zahlreiche Gräber und Grabstelen von Beamten und Privatleuten bis in die Zeit des Neuen Reichs finden sich zudem in Abydos, welches ein bedeutendes Kultzentrum des Totengottes Osiris war. Unter Sethos I. und Ramses II. entstanden zwei Tempel sowie das unterirdische Osireion. Die Tempelreliefs gehören zu den kunstvollsten ihrer Art.
Ein Meer von Kuppeln und bunte Felsengräber – Ausflüge um al-Minya
Die ägyptische Provinzhauptstadt Al-Minya (Minia) dient Ihnen als Ausgangspunkt weiterer Tagestouren. In Ihrem Umland liegt einer der größten Friedhöfe Nordafrikas, Zawyet el-Maiyitin, mit unzähligen Kuppelbauten und den Überresten einer Pyramide der 3. Dynastie. Die ca. 20km entfernt gelegene Nekropole Beni Hassan ist bekannt für ihre Felsgräber aus der Zeit des Mittleren Reiches, die den lokalen Fürsten und Eliten als letzte Ruhestätten dienten und teils farbenprächtige Wandbemalung aufweisen.
Die „falsche Pyramide“ von Meidum
Heute besichtigen Sie eine Pyramide Snofrus, des Vorgängers Cheops, in Meidum. Sie wurde als Stufenbau in Art einer Mastaba begonnen wurde und erhielt erst nachträglich, durch eine äußere Verkleidung, das Aussehen einer echten Pyramide. Der äußere Steinmantel ist heutzutage abgerutscht und der darunter liegende gestufte Kern erkennbar, was dem Bauwerk bei Einheimischen die Bezeichnung „falsche Pyramide“ einbrachte. Die Nekropole von Meidum umfasst zudem mehrere Mastaba der 4. Dynastie.
Verblasster Glanz – die Pyramide von Hawara
Ihre nächste Station ist Hawara, wo sich die Überreste einer Pyramide Amenemhets III. befinden. Die ursprüngliche Kalksteinverkleidung ist gänzlich verloren, lediglich der innere Kern aus Lehmziegeln überragt heute noch etwa 20m hoch die Landschaft. Der Pyramidenkomplex samt Totentempel (nicht mehr erhalten) wurde bereits von den antiken Schriftstellern Strabon und Plinius beschrieben. Das Gebiet um die Pyramide wurde noch bis in die römische Zeit als Nekropole genutzt, zahlreiche Mumienporträts entstammen den Gräbern dort.
Die altehrwürdige Ibn-Tulun-Moschee
Zurück in Kairo begeben Sie sich auf die Spuren der islamischen Kultur in
der Ibn-Tulun-Moschee. Die zweitälteste Moschee Kairos wurde Ende des
8.Jh. errichtet im Auftrag des Namensgeber Ahmad ibn Tulun, dem Begründer
der Dynastie der Tuluniden. Das 40m hohe Minarett der Moschee wird durch
die außenliegende Spiraltreppe charakterisiert, von seiner Plattform
bietet sich Ihnen ein herrlicher Ausblick über die Stadt. Das Bauwerk ist
auf den ägyptischen 5-Pfund-Geldscheinen abgebildet.
Direkt neber der Ibn Tulun Mosche, besuchen Sie das Gayer Andersons House,
das heute als Museum die Wohnung und das Leben im Mittelalter im Kairo
zeigt.
Ein Bollwerk gegen die Kreuzfahrer – die Zitadelle von Saladin
Ihr Weg führt Sie weiter zur Zitadelle von Kairo; die beeindruckende Befestigungsanlage wurde von 1176 an unter Saladin zum Schutz vor den Kreuzrittern erbaut. Neben der militärischen Nutzung diente die Anlage auch als Herrscherresidenz. Auf ihrem Gelände befinden sich die Mohammed-Ali-Moschee (auch Alabastermoschee), die ehemalige Wohnstätte des Herrschers, der El-Gohara-Palast, welcher heute ein Museum beherbergt, sowie die al-Nasir-Moschee.
Die altehrwürdige Ibn-Tulun-Moschee
Kaum ein Land hat eine derart reiche Fülle überlieferter Kulturschätze zu
bieten wie Ägypten. Seit 1902 bietet der Museumsbau am Tahrir-Platz die
Ausstellungsfläche für zahlreiche Fundstücke. Auf mehreren Etagen werden
Exponate von der Frühzeit bis in die römische Epoche hinein präsentiert,
die den Reichtum der ägyptischen Hochkultur durch die Jahrtausende
aufleben lassen. Gemeinsam mit dem Luxor- und dem Grand Egyptian Museum
bildet das Tahrir-Museum die Trias der ägyptischen Sammlungen, die absolut
sehenswert sind.
Nachmittags Besuch der Mumien der Pharaonen in der „Gruft“ des neuen
Zivilisationsmuseums.
Nur wenige Kilometer südlich von Kairo liegt Dahschur, eine stille Pyramidenlandschaft des Alten Reiches. Hier errichtete König Snofru zwei außergewöhnliche Monumente: die Knickpyramide, deren abrupt veränderter Neigungswinkel ein selten sichtbares bautechnisches Experiment offenbart, und die Rote Pyramide, das erste vollendete Beispiel einer echten Pyramide. Während die Knickpyramide noch große Teile ihrer Kalksteinverkleidung trägt, beeindruckt die Rote Pyramide durch klare Linien und ihre mächtigen Kraggewölbe im Inneren.
Zwischen Wüste und Geschichte
Dahschur ist ein Ort, an dem die Entwicklung der ägyptischen Pyramidenarchitektur wie selten anderswo nachvollziehbar wird. Die abgeschiedene Lage, die weitläufige Wüstenlandschaft und die beiden Königsmonumente Snofrus verleihen dem Ausflug eine besondere Faszination – als würde man dem Augenblick beiwohnen, in dem aus den ersten Experimenten der Stufenpyramiden die voll entwickelte Form der klassischen Königspyramide hervorging.
Tag zur freien Verfügung am Tag 22 oder Tag 23
Zuviel Pyramiden oder Moschee gesehen. Erkunden Sie heute wahlweise am Tag 22 oder Tag 23 frei nach Ihren Vorlieben Kairo und die Umgebung. Schlendern Sie durch die historischen Gassen, suchen Sie einen der typisch orientalischen Märkte auf oder genießen Sie in einem guten Restaurant den Ausklang Ihrer Studienreise.
Zwischen zwei mittelalterlichen Stadttoren gelegen erstreckt sich die Muizz-Straße über einen Kilometer Länge. Sie lag zur Zeit der Fatimiden im Zentrum der Stadt, zahlreiche historische Gebäude säumen sie, darunter eine Vielzahl von Moscheen wie die al-Hakim-Moschee und die al-Aqmar-Moschee. Weiterhin befinden sich in der Straße der Qalawun-Komplex sowie zahlreiche Paläste und Herrenhäuser, Mausoleen und traditionsreiche Islamschulen. Orientalische Märkte entlang der Straße laden Sie zum Erkunden und Feilschen ein.
Totenstadt der Mamluken – Grabmoschee des Sultan Qaitbay
Inmitten der weitläufigen Totenstadt erhebt sich die filigrane Grabmoschee Sultan Qaitbays, ein Meisterwerk mamlukischer Steinmetzkunst. Feinste Muqarnas, kunstvolle Kuppeln und harmonische Proportionen machen das Bauwerk zu einem der elegantesten Beispiele spätmittelalterlicher islamischer Architektur.
Al-Hakim-Moschee
Die Al-Hakim-Moschee beeindruckt durch ihre mächtigen Mauern, das nüchterne Hofensemble und die markanten Minarette. Unter Kalif Al-Hakim errichtet, zählt sie zu den bedeutendsten Fatimidenbauten Kairos und vermittelt die strenge, zugleich monumentale Ästhetik dieser Epoche.
Al-Azhar-Moschee
Die Al-Azhar-Moschee, geistiges Zentrum der berühmten Universität, verbindet mehrere Baustile zu einem lebendigen Ensemble. Ihr weitläufiger Innenhof, die eleganten Säulenhallen und filigranen Minarette spiegeln über tausend Jahre islamischer Gelehrsamkeit und religiöser Tradition wider.
Khan el-Khalili-Basar
Der Khan el-Khalili-Basar führt Sie in ein Labyrinth aus Werkstätten, Gewürzhändlern, Goldschmieden und historischen Karawansereien. Zwischen engen Gassen, traditionellem Kunsthandwerk und lebhaftem Stimmengewirr erleben Sie Kairos orientalisches Handelszentrum in seiner ursprünglichsten Form.
Heute endet Ihre Reise mit uns. Diese hat Sie zu den bekanntesten und eindrucksvollsten Stätten Ägyptens geführt, von Pyramiden und Tempeln zu den Gräbern im Tal der Könige über Moscheen bis hin zu den modernen Metropolen von Alexandria und Kairo konnten Sie einen ganz persönlichen Einblick in die reiche Geschichte Ägyptens gewinnen. Von Kairo aus fliegen Sie zurück nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz.
| Reise Nr. | Reisedatum | Dauer | Flug | Reisepreis | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| 2520301a | So, 7. Feb – Sa, 27. Feb 2027 | 21 T | MS/LH | 5498 Euro | freie Plätze |
| reine Landreise | |||||
| 2520301b | So, 7. Feb – Sa, 27. Feb 2027 | 21 T | MS/LH | 5998 Euro | freie Plätze |
| mit Nilkreuzfahrt | |||||
Der Zuschlag für ein Einzelzimmer (sofern gewünscht) beträgt 1480€
Der Zuschlag für Einzelzimmer + Einzelkabine Nilkreuzfahrt beträgt 1780€
Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 18 Pers.
Änderungen vorbehalten
Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 30 Tage vor Reise erreicht sein.
* Kleingruppe: Bereits ab 5 Teilnehmern ist die Reise ohne Aufpreis durchführbar mit lokaler Reiserleitung. Bei Kleingruppe alle Tage ohne Kreuzfahrt deutschsprachige Reiseleitung für unsere Gruppe. Bei der Kreuzfahrt 3 Nächte englischsprachiger Guide des Kreuzfahrtschiffes.
Die Reisepreise enthalten alle Programme, Eintritte & Ausflüge vor Ort, es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Nebenkosten:
Visum bei Einreise 25 USD (ca. 22 Euro). Trinkgelder ca. 150 Euro.